Gestalten & Fördern / Bauvorhaben

Innensanierung St. Annenkirche Thum

Bilder vom Bau

Einweihungsgottesdienst

„Es ist vollbracht!“, so begann Superintendent Dr. Olaf Richter seine Predigt zur Wiedereinweihung unserer St. Annenkirche am Ostersonntag. 

Ein Jahr lang mussten wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten Gottesdienste und andere Veranstaltungen in der Jahnsbacher Kirche, im Kirchgemeindehaus Thum und in der Friedhofskapelle durchgeführt werden.

Vor 40 Jahren gab es unter Leitung von Pfarrer Schädlich die letzte Innensanierung in unserer Kirche. Dankbar können wir nun zurückblicken auf die unfallfreien Bauarbeiten; die finanziellen Mittel, die uns durch Spenden der Gemeindeglieder, durch Aktionen und Fördermittel zur Verfügung standen und den gelungenen Einweihungsgottesdienst.

All dies ist nur durch Beteiligung vieler Menschen möglich geworden, denen ein großer Dank gilt.

Ca 30.000 € fehlen noch, deshalb bitten wir auch nach Fertigstellung der wunderschön gewordenen Kirche um Spenden.

Besonders schön fand ich auch die Begegnungen und Gespräche nach dem Gottesdienst bei Kuchen, Kaffee, Sekt und Posaunenklängen im Kirchhof. Das Wetter spielte natürlich auch noch mit.

Dank auch den Chören Thum u. Jahnsbach, dem Kinder- und dem Posaunenchor für die Ausgestaltung des schönen Einweihungsgottesdienstes.

Aber Gott gehört der größte Dank, weil er die Mitte unseres Lebens sein will. (H.H.)

Ein besonderes Bauvorhaben

war die Errichtung des Multifunktionsraumes in der St. Annenkirche. Ein ehemaliger Lagerraum, der an die St. Annenkirche grenzte, wurde lange Zeit kaum genutzt.

Ein kompletter Ausbau des Raumes, der Durchbruch in den Kircheninnenraum und die Schaffung eines barrierefreien Zuganges wurden durchgeführt und es entstand dieser schöne neue Raum. Er dient jetzt dazu, dass Kleinkinder während des Gottesdienstes dort spielen können, als Aufenthaltsraum und Garderobe für Künstler vor und nach Konzerten in der Kirche uvm.

Der Multifunktionsraum wurde mithilfe von Fördermittel nach Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien gebaut.

Was noch zu tun ist und zu finanzieren ist

  • Installation und Finanzierung der Tontechnik (ca. 15-20 Tsd. Euro)
  • Fertigstellung des Sakristeimobiliares und Teilfinanzierung (ca. 5 Tsd. Euro)
  • Aufhängen der neugestalteten Paramente und Teilfinanzierung (ca. 5 Tsd. Euro)
  • Streichen der Türen
  • Aufarbeitung der historischen Altarkerzenständer und Finanzierung (500 Euro)
  • Anschaffung neuer Sitzauflagen für die Kirchenbänke (ca. 4 Tsd. Euro)
  • Anschaffung neuer Läufer
  • Einbau und Finanzierung Kirchenküche (ca. 1 Tsd. Euro)
  • Grob- und Feinreinigung
  • Projekt für das Jahr 2019-2020: Instandsetzung der Orgel (Gutachten wird gerade erstellt)

Ein Wort an die Spender

Wir sind ganz überwältigt davon wie kreativ Gruppen oder einzelne Gemeindeglieder die Sanierung unterstützen:

Da werden Geburtstagsgaben für die Kirche gesammelt, da werden tolle Veranstaltungen angeboten, da werden Vergütungen gespendet oder sei es das vermeintlich „schlichte“ regelmäßige Opfer und das Gebet. Wir glauben, dass unsere Stadt durch diese Sanierung um ein Schmuckstück schöner wird, das zur Ehre Gottes entsteht.

Spendenbarometer

Unser Spendenbarometer ist gestiegen und zeigt mittlerweile 127.455,00 € (Stand 31.01.19) an. Wie sie aus den noch zu finanzierenden Dingen erkennen können, fehlen uns noch etwa 35 Tsd. Euro. Einzelne Aktion sind im Nachfolgenden aufgelistet:

Bankpatenschaft
Mit einer Spende von 90 € können wir einen Sitzplatz umfassend erneuern, übernehmen Sie eine Bankpatenschaft? Wir suchen noch Spender.

Aktion: 150x10x2
150 Menschen spenden monatlich 10 Euro für die nächsten 2 Jahre. Diese Form schafft für das Vorhaben eine Planungssicherheit und würde uns großartig unterstützen. Sie können dazu das Kirchkassenkonto nutzen mit dem Verwendungszweck: „Ihr Name. Aktion 150x10x2“. Spendenbescheinigungen werden automatisch ausgestellt am Ende des Jahres.

Friedhofskapelle Thum gefördert durch LEADER

Die Planungen für die umfassende Sanierung der Friedhofskapelle sind so weit vorangetrieben worden, dass bei entsprechender Witterung ein Baubeginn im März erfolgen wird. Für den Ablauf der Trauerfeiern wird dies bedeuten, dass nach der Eröffnung in der Aufbahrungshalle die Beisetzung erfolgt und anschließend die Feier im Kirchgemeindehaus/ Kirche fortgesetzt werden wird. Da viele Trauergesellschaften im Ratskeller sich anschließend einfinden, gehen wir davon aus, dass für alle Trauernden eine würdige und ohne größere Probleme stattfindende Abschiednahme möglich sein wird.

Bauvorhaben:

Sanierung der Friedhofskapelle St. Annen innen und außen

Ziele und mögliche Ergebnisse:

Die sanierungsbedürftige, denkmalgeschützte Friedhofskapelle mit Baujahr 1893 auf dem Friedhof der Stadt Thum, OT Thum wird bedarfs-und denkmalgerecht sowie energetisch und barrierefrei saniert. Dacheindeckung, Elektroinstallation, Rückbau der Empore, Einbau Fenster und zusätzliche Eingangstür mit Behinderteneinganges auf der Südwestseite der Halle, Fußboden und weitere Innenarbeiten sind die notwendigen Maßnahmen bei der Sanierung. Baubeginn ist der 18.03.2019 und bis 30.10.2020 sollte die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Die Kapelle steht allen Bürgern unabhängig ihrer Konfession und Weltanschauung für Trauerfeiern zur Verfügung. Als einzigem Gebäude für diesen Zweck mit einer ausreichenden Platzanzahl auf dem Gebiet der Stadt Thum mit seinen Ortsteilen Jahnsbach und Herold kommt der Kapelle damit übergeordnete Bedeutung auch für die Ortsteilfriedhöfe zu.  Die sanierte Friedhofskapelle wird ein würdiger Ort zur Bestattung der Verstorbenen und des Totengedenkens sein. Die dauerhafte Erhaltung des Friedhofes als Flächendenkmal, wichtige öffentliche Einrichtung und über 400 Jahre altes, identitätsstiftendes Kulturgut ist ein Beitrag zur nachhhaltigen Entwicklung und Zukunftsfähigkeit der Region.

Regionalisierung

Liebe Gemeinde,

wie in vielen anderen Bereichen unseres Lebens muss sich auch unsere Kirche an neue Gegebenheiten anpassen. Der demographische Wandel und zurückgehende Taufzahlen machen es auch in unserer Region der Landeskirche nötig, nachhaltige Strukturen der Zusammenarbeit zu bilden. Ziel der sogenannten „Regionalisierung“ ist es nicht, einzelne kleine Gemeinden sterben zu lassen, sondern diese in einer Form der Zusammenarbeit so eigenständig wie möglich lebensfähig zu halten und ein Gemeindeleben vor Ort zu gewährleisten.

Für unsere Gemeinde bedeutet das konkret, gemeinsame Wege der Zusammenarbeit zwischen Ehrenfriedersdorf, Gelenau, Herold, Thum und Jahnsbach zu finden. Koordiniert werden diese Fragen von einer Arbeitsgruppe aus den genannten Gemeinden.

Seitens der Landeskirche werden Beschlüsse zur Neuordnung in der Herbstsynode 2017 gefasst und dann in der Frühjahrssynode 2018 final verabschiedet. Die diskutierten Modelle finden Sie auf der Homepage der Landeskirche.

Auswirkungen wird dieser Prozess für alle Gemeindeglieder haben. Im Rahmen einer Gemeindeversammlung werden wir über den aktuellen Stand informieren und die Gelegenheit geben offen Bedenken und Chancen oder eigene Ideen zu äußern.
Am 26. Juni werden die KV beschließen in welcher zukünftigen Struktur sie zusammengehen werden. Am Sonntag Kantate (19.5.) wird es im Anschluss an den Gottesdienst eine Information dazu geben und die Gemeinde wird aufgerufen bis 6.Juni Rückmeldungen zu geben. Dazu wird ein Informations- und Rückmeldebogen ausgeteilt, das auch auf der Internetseite zu finden sein wird.

Kirchenvorstände

Thum und Jahnsbach